Apotheke vor Ort

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Details

Bewertung
4,4
Version
9.8.1
Entwickler
Wort und Bild Verlag

Wer Medikamente regelmäßig nimmt, kennt das kleine Chaos aus Rezepten, Packungen, Öffnungszeiten und der Frage, welche Apotheke gerade tatsächlich Dienst hat. Ich habe Apotheke vor Ort deshalb nicht als bloßes Nachschlagewerk betrachtet, sondern als Begleiter für genau diese Alltagssituationen. Die Medizin-App von Wort und Bild Verlag verbindet die Suche nach Apotheken mit einem Medikamenten-Planer, Informationen zum Notdienst und der Möglichkeit, Arzneimittel bei einer Apotheke vor Ort zu reservieren.

Mein erster Eindruck: Die Anwendung ist vor allem dann nützlich, wenn ich schnell eine konkrete Handlung erledigen möchte. Ich will nicht lange medizinische Texte lesen, sondern herausfinden, wo ich ein benötigtes Medikament bekomme, ob eine Apotheke geöffnet hat oder wie ich meine Einnahmen geordneter im Blick behalte. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,4 bei rund 10.000 Bewertungen und mehr als 500.000 Installationen gehört sie zu den etablierten Angeboten in ihrem Bereich. Sie ist kostenlos und für alle Altersgruppen freigegeben.

Lesbarkeit und Navigation im Alltag

Ein klarer Einstieg für typische Apothekenfragen

Die Oberfläche wirkt auf mich in erster Linie aufgabenorientiert. Statt die App mit allgemeinen Gesundheitsinformationen zu überladen, stehen die drei wichtigsten Wege im Mittelpunkt: eine Apotheke finden, einen Notdienst suchen und Medikamente organisieren. Das ist ein sinnvoller Ansatz, weil Menschen die Anwendung meistens in einer konkreten Situation öffnen. Wer spät am Abend ein fiebersenkendes Mittel braucht, möchte nicht erst durch mehrere Informationsbereiche navigieren.

Besonders hilfreich finde ich die Trennung zwischen der normalen Suche nach einer Apotheke und der Suche nach einem Notdienst. Das sind zwar verwandte Aufgaben, aber nicht dieselbe. Tagsüber interessieren mich Nähe und Reservierungsmöglichkeiten; außerhalb üblicher Zeiten zählt dagegen, welche Anlaufstelle gerade erreichbar ist. Diese Unterscheidung reduziert die Gefahr, eine grundsätzlich nahe Apotheke mit einer tatsächlich geöffneten Apotheke zu verwechseln.

Auch der Medikamenten-Planer hat einen praktischen Wert, der über eine einfache Merkliste hinausgeht. Für Menschen mit mehreren Präparaten kann es entlastend sein, die Einnahme nicht jedes Mal aus dem Gedächtnis zusammenzustellen. Ich würde ihn besonders bei einem Wechsel der Medikamente oder nach einem Arztbesuch einsetzen: Neue Verordnung eintragen, vorhandene Mittel danebenlegen und anschließend prüfen, was im Tagesablauf berücksichtigt werden muss.

Was die Darstellung für unterschiedliche Lesebedürfnisse bedeutet

Die App ist grundsätzlich zugänglicher, wenn die wichtigsten Funktionen direkt erreichbar sind und nicht hinter langen Texten versteckt werden. Das hilft Menschen, die schnell ermüden, sich schlecht konzentrieren können oder in einer stressigen Situation nur wenige Informationen gleichzeitig aufnehmen möchten. Auch ältere Nutzerinnen und Nutzer profitieren von einer klaren Aufgabenstruktur, selbst wenn sie mit digitalen Gesundheitsangeboten nicht viel Erfahrung haben.

Meine Empfehlung ist trotzdem, die Anwendung nicht erst im Notfall einzurichten. In Ruhe lassen sich Standortsuche, Medikamentenbereich und Reservierungsablauf besser kennenlernen. Wer die App erst dann öffnet, wenn eine Erkrankung, Schmerzen oder Zeitdruck dazukommen, kann sich von jedem zusätzlichen Schritt stärker belastet fühlen. Ein kurzer Probelauf zu Hause macht den späteren Zugriff deutlich entspannter.

Bei der Lesbarkeit kommt es nicht nur auf große Schrift an. Entscheidend ist auch, ob Informationen verständlich gruppiert sind. Die Begriffe Notdienst, Medikamenten-Planer und Reservierung entsprechen dem, was Nutzer erwarten. Das ist besser als eine kreative, aber unklare Benennung. Gerade bei gesundheitlichen Themen möchte ich nicht raten müssen, ob ein Menüpunkt zu einer Suche, einer Erinnerung oder einer Beratung führt.

Ein sinnvoller Ablauf für Angehörige

Ein weniger offensichtlicher Einsatzbereich ist die Unterstützung von Angehörigen. Wenn ich für eine ältere Person Medikamente abhole, kann ich die Suche nach einer passenden Apotheke und die Vorbereitung der Abholung voneinander trennen. Zuerst kläre ich, welche Apotheke erreichbar ist, danach nutze ich die Reservierung, sofern sie für das gewünschte Arzneimittel angeboten wird. Das verhindert, dass ich während eines Telefonats oder auf dem Weg durch mehrere Filialen suchen muss.

Für Familien ist außerdem wichtig, Informationen nicht nur für die Person zu verwalten, die das Smartphone besitzt. Der Planer kann als persönliche Organisationshilfe dienen, aber er ersetzt keine gemeinsame Absprache über Dosierung, Änderungen oder ärztliche Anweisungen. Ich würde ihn deshalb als Gedächtnisstütze verwenden, nicht als automatische Entscheidungshilfe.

Bedienung bei motorischen und sensorischen Einschränkungen

Wenig unnötige Eingaben sind ein echter Vorteil

Bei einer Apotheken-App zählt für mich, wie viele präzise Eingaben im entscheidenden Moment nötig sind. Wer Schmerzen hat, zittert, nur eine Hand frei hat oder das Smartphone unterwegs bedient, profitiert von kurzen Abläufen. Eine Suche nach einer Apotheke oder einem Notdienst sollte nicht davon abhängen, dass ich lange Formulare ausfülle. Die Stärke dieses Konzepts liegt darin, dass die wesentlichen Aufgaben grundsätzlich mit wenigen Entscheidungen beginnen können.

Auch für Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik ist es hilfreich, wenn die App nicht ständig zwischen kleinen Bedienelementen wechseln lässt. In der Praxis würde ich das Smartphone möglichst stabil halten, die Suche vorab zu Hause testen und wichtige Informationen bereits gespeichert oder griffbereit haben. Das klingt banal, ist aber ein konkreter Unterschied zwischen einer theoretisch verfügbaren Funktion und einer Funktion, die in einer angespannten Situation wirklich nutzbar ist.

Wer eine Bildschirmvergrößerung, eine veränderte Schriftgröße oder eine Vorlesefunktion des Betriebssystems nutzt, sollte nach der Installation prüfen, ob alle Beschriftungen weiterhin verständlich angeordnet sind. Solche Systemeinstellungen können die Darstellung auf jedem Gerät anders beeinflussen. Ich würde nicht automatisch davon ausgehen, dass jede Ansicht mit jeder Vergrößerung bequem bleibt, sondern den wichtigsten Ablauf einmal vollständig durchspielen.

Sensorische Belastung und Informationsmenge

Für Menschen mit Sehschwierigkeiten ist die Unterscheidung zwischen Standort, Öffnungsstatus und Reservierung besonders wichtig. Wenn diese Angaben dicht nebeneinanderstehen, kann die Orientierung schwerer fallen. Ich achte deshalb darauf, nicht nur auf Symbole oder Farben zu reagieren, sondern die vollständige Bezeichnung zu lesen. Bei einem Notdienst sollte die Information über die tatsächliche Verfügbarkeit wichtiger sein als eine auffällige Darstellung.

Menschen mit Hörbeeinträchtigung können von einer schriftlich zugänglichen Suche profitieren, weil der zentrale Ablauf nicht auf einem Telefonat beruhen muss. Das ist im Alltag relevant, wenn eine Apotheke reservierte Medikamente bereitstellt und ich die Anfrage möglichst selbstständig vorbereiten möchte. Gleichzeitig bleibt ein schriftlicher App-Ablauf nicht automatisch eine vollständige Alternative zu persönlicher Beratung. Bei Unsicherheit über ein Arzneimittel würde ich weiterhin direkt mit dem Apothekenpersonal sprechen.

Für Nutzerinnen und Nutzer mit kognitiven Einschränkungen ist die klare Trennung der Aufgaben hilfreich, aber die medizinische Bedeutung der Informationen bleibt eine Herausforderung. Ein Medikamenten-Planer kann an die Einnahme erinnern oder eine Übersicht schaffen, doch er erklärt nicht automatisch, was bei einer vergessenen Einnahme zu tun ist. Ich würde die Anwendung daher mit einem festen, einfachen Ablauf kombinieren: Planer prüfen, Packungsbeilage beachten und bei Unklarheiten die Apotheke oder die behandelnde Praxis kontaktieren.

Der Planer als Entlastung, nicht als Ersatz für Fachwissen

Gerade bei mehreren Medikamenten ist die Versuchung groß, eine App als vollständige Kontrollinstanz zu behandeln. Das wäre aus meiner Sicht der falsche Umgang. Die Anwendung kann helfen, Ordnung zu schaffen und sich an einen persönlichen Ablauf zu halten. Sie sollte aber nicht eigenmächtig über Dosierungen, Wechselwirkungen oder Änderungen entscheiden. Diese Grenze ist für alle Nutzer wichtig, für Menschen mit Gedächtnisproblemen oder komplexen Therapien aber besonders.

Ein guter praktischer Trick ist, den Planer unmittelbar nach einer ärztlichen oder pharmazeutischen Änderung zu aktualisieren und die alte Information nicht einfach parallel weiterzuführen. So entsteht weniger Verwirrung. Wer Medikamente für eine andere Person organisiert, sollte jede Anpassung zusätzlich laut oder schriftlich bestätigen lassen. Die App unterstützt die Organisation; die Verantwortung für die richtige Einnahme bleibt bei den beteiligten Personen und Fachleuten.

Zugänglichkeit in konkreten Situationen

Wenn nachts ein Notdienst gebraucht wird

Der überzeugendste Anwendungsfall ist für mich die Suche außerhalb der normalen Öffnungszeiten. In dieser Situation zählen nicht viele Zusatzfunktionen, sondern eine schnelle Antwort auf drei Fragen: Welche Apotheke ist zuständig, wie komme ich dorthin und ist die Information aktuell genug für meinen nächsten Schritt? Die Notdienstsuche kann hier Zeit sparen, weil sie die Suche nicht auf bekannte Apotheken oder zufällige Ergebnisse im Internet beschränkt.

Ich würde die angezeigte Information trotzdem nicht blind als Wegbeschreibung verstehen. Vor dem Losfahren sollte man prüfen, ob der Weg mit den eigenen Möglichkeiten machbar ist, etwa bei eingeschränkter Mobilität, fehlendem Auto oder einer notwendigen Begleitperson. Für Rollstuhlnutzer, Menschen mit Gehhilfen oder Personen, die nachts nicht allein unterwegs sein können, ist die räumliche Nähe nur ein Teil der Zugänglichkeit. Eine etwas weiter entfernte, bekannte Anlaufstelle kann praktisch besser sein als die kürzeste Strecke mit Hindernissen.

Wenn eine Person schlecht sieht oder in der Dunkelheit unsicher ist, kann es sinnvoll sein, die Suchergebnisse gemeinsam mit einer Vertrauensperson zu prüfen. Das ist kein Mangel der App, sondern eine realistische Ergänzung: Standortdaten sagen nicht automatisch, ob der Eingang gut auffindbar ist, ob Stufen vorhanden sind oder ob jemand beim Abholen helfen kann. Die Anwendung erleichtert die Auswahl, ersetzt aber keine individuelle Wegeplanung.

Wenn ein Medikament nicht sofort verfügbar ist

Die Reservierungsfunktion ist besonders interessant, weil sie einen typischen unnötigen Weg vermeiden kann. Statt zuerst zur Apotheke zu fahren und erst dort zu erfahren, dass ein Präparat nicht bereitliegt, kann ich die Anfrage vorher anstoßen. Das ist für Menschen mit wenig Energie, chronischen Beschwerden oder eingeschränkter Mobilität ein wichtiger Unterschied. Auch Eltern, die ein krankes Kind betreuen, gewinnen dadurch etwas Planungssicherheit.

Ich würde die Reservierung aber nicht mit einer Lieferung verwechseln. Der praktische Ablauf endet nicht unbedingt mit dem Absenden der Anfrage. Es kann weiterhin nötig sein, die Apotheke zu erreichen, die Abholung zu organisieren und die benötigten Unterlagen oder das Rezept dabeizuhaben. Wer nicht selbst gehen kann, sollte rechtzeitig klären, ob eine andere Person abholt und welche Informationen dafür benötigt werden.

Ein guter Workflow besteht für mich aus vier Schritten: zuerst das gewünschte Arzneimittel genau prüfen, dann eine erreichbare Apotheke auswählen, anschließend die Reservierung nutzen und zuletzt den Abholweg planen. Diese Reihenfolge ist besser, als nur nach der nächstgelegenen Filiale zu suchen. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder wenig Zeit ist die logistische Frage oft genauso wichtig wie die Verfügbarkeit des Medikaments.

Unterwegs, auf Reisen und bei wechselnden Tagesabläufen

Die Anwendung ist nicht nur für den Wohnort interessant. Wer unterwegs ist, kann eine Apotheke vor Ort suchen, ohne bereits eine vertraute Filiale zu kennen. Das hilft beispielsweise auf Reisen, bei einem Besuch in einer anderen Stadt oder wenn die übliche Apotheke geschlossen ist. Gerade dann sollte man die Suche mit den eigenen Anforderungen verbinden: kurze Wege, gute Erreichbarkeit und eine realistische Möglichkeit zur Abholung.

Für Menschen mit wechselnden Arbeitszeiten kann der Notdienstbereich ebenfalls nützlich sein. Ich würde mich jedoch nicht darauf verlassen, dass eine einmal gefundene Apotheke auch später noch dieselbe Option bleibt. Vor jedem Weg sollte die aktuelle Suche erneut geöffnet werden. Das ist ein kleiner, aber wichtiger Unterschied zwischen einer gespeicherten Adresse und einer situationsbezogenen Information.

Wo trotz guter Idee Barrieren bleiben

Digitale Zugänglichkeit endet nicht bei der Suche

Die App erleichtert mehrere Schritte, aber sie kann nicht alle Hindernisse rund um Medikamente lösen. Wer kein Smartphone sicher bedienen kann, keinen passenden Internetzugang hat oder digitale Eingaben grundsätzlich vermeiden möchte, braucht weiterhin die klassische Suche über Telefon, Arztpraxis oder direkt vor Ort. Für diese Personen ist die Anwendung keine vollständige Alternative, sondern bestenfalls ein Werkzeug, das eine vertraute Person stellvertretend nutzt.

Auch sprachliche Verständlichkeit spielt eine Rolle. Medizinische Namen und Verordnungen können kompliziert sein, selbst wenn die Navigation einfach bleibt. Ich würde bei ähnlich klingenden Präparaten immer die genaue Bezeichnung und Stärke aus dem Rezept oder der Packung übernehmen, statt mich auf eine ungefähre Eingabe zu verlassen. Das ist ein konkreter Schutz vor Verwechslungen und besonders wichtig, wenn Angehörige für jemand anderen suchen.

Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen sollten außerdem nicht nur die Startseite testen. Entscheidend sind die Ergebnisansicht, die Details einer Apotheke und der Reservierungsablauf. Genau dort können längere Texte, mehrere Auswahlmöglichkeiten oder kleine Hinweise den Unterschied machen. Eine Anwendung kann im ersten Moment übersichtlich wirken und später trotzdem anstrengend werden. Deshalb empfehle ich, den gesamten Weg bis zum letzten Bestätigungsschritt in Ruhe zu prüfen.

Was die App nicht ersetzen kann

Die Anwendung ist keine Diagnosehilfe und sollte auch nicht als Ersatz für eine medizinische Beratung verstanden werden. Der Medikamenten-Planer organisiert persönliche Angaben, aber er beurteilt nicht, ob eine Behandlung passend ist. Die Apothekensuche zeigt den Weg zu einer Anlaufstelle, nimmt mir aber nicht die Entscheidung ab, ob Beschwerden dringend ärztlich abgeklärt werden müssen.

Für akute Notfälle würde ich nicht erst in der App suchen, sondern die dafür vorgesehenen Rettungswege nutzen. Bei weniger dringenden Fragen kann die Apotheke eine bessere Anlaufstelle sein als eine allgemeine Internetsuche, weil dort konkrete Rückfragen möglich sind. Genau hier sehe ich die sinnvolle Rolle der Anwendung: Sie bringt mich schneller zur passenden lokalen Anlaufstelle, statt die fachliche Einschätzung selbst zu übernehmen.

Ein weiterer Trade-off betrifft die persönliche Gewohnheit. Wer bereits eine gut funktionierende Papierliste führt und seine Stammapotheke direkt erreicht, braucht möglicherweise nur selten die digitale Organisation. Die App lohnt sich dann vor allem für Notdienste, Reisen oder Reservierungen. Wer dagegen mehrere Medikamente verwaltet oder häufig für Angehörige sucht, dürfte den größeren Nutzen aus der Kombination der Bereiche ziehen.

Mein inklusives Urteil zur Alltagstauglichkeit

Apotheke vor Ort ist für mich eine praktische Medizin-App mit einem klaren lokalen Schwerpunkt. Der Wert liegt weniger in spektakulären Zusatzfunktionen als in der Verbindung aus Apothekensuche, Notdienst, Medikamenten-Planer und Reservierung. Diese Kombination passt zu echten Alltagssituationen: ein Präparat organisieren, außerhalb der Öffnungszeiten eine Anlaufstelle finden oder die eigene Einnahmeübersicht besser strukturieren.

Die Anwendung ist besonders geeignet für Menschen, die digitale Werkzeuge grundsätzlich bedienen können, aber bei Medikamenten mehr Ordnung und kürzere Wege möchten. Auch Angehörige können davon profitieren, wenn sie Besorgungen für andere vorbereiten. Für ältere Nutzer, Personen mit Konzentrationsproblemen oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist der Nutzen am größten, wenn die App vorab eingerichtet und der Ablauf einmal gemeinsam getestet wird.

Meine wichtigste Einschränkung bleibt: Zugänglichkeit hängt nicht nur von der App ab. Schriftgröße, Vorlesefunktion, Motorik, Sehvermögen, Sprache und die tatsächliche Erreichbarkeit einer Apotheke müssen zusammenpassen. Die Anwendung kann Informationen bündeln und Wege vorbereiten, aber sie garantiert nicht, dass jeder Standort ohne Hilfe erreichbar ist. Wer auf persönliche Beratung, eine barrierearme Filiale oder Unterstützung bei der Abholung angewiesen ist, sollte diese Bedürfnisse zusätzlich einplanen.

Technisch läuft die aktuelle Version 9.8.1 auf Geräten ab iOS beziehungsweise Android 8.0, und die App ist seit dem 9. Juni 2011 verfügbar. Für eine kostenlose Anwendung aus dem medizinischen Bereich ist das ein überzeugendes Gesamtpaket, solange man ihre Rolle realistisch einschätzt. Ich würde sie installieren, wenn ich regelmäßig Medikamente verwalte, häufig für Angehörige einkaufe oder unterwegs schnell einen Notdienst finden möchte. Wer dagegen nur gelegentlich eine einzelne Apotheke braucht und bereits einen verlässlichen persönlichen Weg hat, kommt möglicherweise auch ohne sie aus.

Unterm Strich empfehle ich sie vor allem als digitale Organisationshilfe für den Weg zur Apotheke, nicht als Ersatz für pharmazeutische oder ärztliche Beratung. Ihre stärkste Seite ist die Verbindung von Suche und Vorbereitung; ihre Grenze liegt dort, wo individuelle medizinische Entscheidungen oder konkrete bauliche Zugänglichkeit gefragt sind. Genau mit diesem nüchternen Verständnis ist sie im Alltag angenehm hilfreich.

Facebook Pros and Cons

Vorteile

  • Schnelle Suche nach Apotheken in der näheren Umgebung
  • Öffnungszeiten und Kontaktdaten übersichtlich auf einen Blick
  • Praktisch zur Planung eines Apothekenbesuchs unterwegs
  • Hilfreich bei der Suche nach Notdienst-Apotheken
  • Einfache Bedienung ohne lange Einarbeitung

Nachteile

  • Daten können je nach Region oder Aktualisierung unvollständig sein
  • Nicht jede Apotheke bietet alle verfügbaren Funktionen an
  • Eine Internetverbindung kann für aktuelle Informationen nötig sein
  • Suchergebnisse sind teilweise von Standortfreigaben abhängig
  • Kein Ersatz für eine persönliche medizinische Beratung

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Frequently Asked Questions

Was ist Apotheke vor Ort und welche Funktionen bietet die App?

Apotheke vor Ort ist eine mobile Anwendung, mit der Sie teilnehmende Apotheken in Ihrer Umgebung finden und deren Angebote beziehungsweise Services prüfen können. Je nach Region lassen sich beispielsweise Öffnungszeiten, Kontaktdaten, verfügbare Leistungen und der Weg zur Apotheke anzeigen. Der genaue Funktionsumfang kann jedoch von der jeweiligen Apotheke und dem Standort abhängen.

Kann ich über Apotheke vor Ort Medikamente bestellen oder reservieren?

Ob Medikamente direkt bestellt oder zur Abholung reserviert werden können, hängt von der angebundenen Apotheke ab. In vielen Fällen unterstützt die App vor allem die Kontaktaufnahme, Vorbestellung oder Terminvereinbarung, während andere Apotheken zusätzliche digitale Bestellmöglichkeiten anbieten. Vor dem Download sollten Sie deshalb prüfen, ob Ihre bevorzugte Apotheke tatsächlich an den gewünschten Funktionen teilnimmt.

Ist Apotheke vor Ort kostenlos nutzbar?

Die App kann in der Regel kostenlos heruntergeladen und für die Suche nach teilnehmenden Apotheken genutzt werden. Trotzdem können bei einzelnen Leistungen Kosten entstehen, etwa für Medikamente, Botendienste oder bestimmte Serviceangebote der Apotheke. Auch mobile Daten können anfallen, wenn Sie unterwegs Karten, Standortfunktionen oder andere Online-Inhalte verwenden.

Welche persönlichen Daten benötigt Apotheke vor Ort?

Für die grundlegende Apothekensuche sind normalerweise nur wenige persönliche Angaben erforderlich. Je nach verwendeten Funktionen kann die App jedoch den Standort abfragen oder Daten für Kontaktaufnahme, Bestellungen und Benachrichtigungen verarbeiten. Lesen Sie vor der Nutzung die Datenschutzerklärung und prüfen Sie die Berechtigungen. Die Standortfreigabe können Sie meist deaktivieren, wenn Sie lieber manuell nach Orten suchen.

Für welche Geräte und Betriebssysteme ist Apotheke vor Ort verfügbar?

Apotheke vor Ort ist für mobile Geräte gedacht und kann je nach Anbieter im Google Play Store für Android sowie im Apple App Store für iPhone und iPad verfügbar sein. Die benötigte Betriebssystemversion, der Speicherbedarf und einzelne Funktionen können sich mit Updates ändern. Prüfen Sie daher vor der Installation die aktuellen Store-Angaben und die Kompatibilität mit Ihrem Gerät.

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